In den japanischen Alpen leben wilde Makakken, außerdem gibt es zahlreiche heiße Quellen – was liegt also näher als sich im Winter in dem warmen Wasser aufzuwärmen. Im Herbst allerdings sind die Affen nicht so blöd wie die Menschen, sich in die heiße Brühe zu legen, sie kommen aber trotzdem gerne, da sie die, von den Mitarbeitern des ‚Parks‘ ausgestreuten Reiskörner schätzen und sorgsam Korn für Korn (beidhändig gleich geschickt) als Snack verputzen. Es sind bestimmt über 100 Affen zugegen, allesamt selten entspannt, die Besucher kaum zur Kenntnis nehmend. Die Menschen werden gebeten, einen Meter Abstand zu den Affen zu wahren, die Affen werden umgekehrt darum nicht gebeten… Es ist ein wildes Treiben, besonders die Kleinen balgen sich unentwegt zu zweit, zu dritt, zu viert, ein ganzes Knäuel Affenbabies – wenn sie nicht gerade von der Mutter gelaust und gesäugt werden. Überhaupt sind alle ständig mit der gegenseitigen Fellpflege beschäftigt, das wohlige Gefühl derer, die gerade behandelt werden, ist ihnen ins Gesicht geschrieben.





