Rangiroa, zweitgrößtes Atoll der Welt

Eine Flugstunde nordöstlich von Tahiti liegt Rangiroa. Das Atoll hat gewaltige Ausdehnungen, 40*80 km. Sein Rand wird teilweise von bewohnbaren, schmalsten Inselstreifen markiert, aber es fühlt sich an, wie auf einem kleinen Floß in der unendlichen Weite des Ozeans. Wir haben eine bescheidenes Zimmer direkt am Strand vor dem gebügelt ausgebreiteten Wasser, aber mit Palmen, die etwas Schatten spenden und Tischen mit palmgedeckten Sonnendächern. An Neujahr hat auch hier fast alles zu, bis auf einen Dorfladen. Aus dem Sortiment wählen wir das Attraktivste – eine Dose gekochte Linsen und eine Dose Ravioli, die wir in der Mikrowelle der ‚Küche‘ aufwärmen werden. Da uns auch eine kleine Abteilung im Kühlschrank zusteht, kommt noch ein Liter Milch (4,50€) und etwas Käse dazu, man gönnt sich ja sonst nix. Aber die größte Überraschung ist ein Stapel, von Weihnachten übrig gebliebener Panettone Pakete… Trotzdem markiert das den kulinarischen Tiefpunkt der vergangenen 110 Tage.

Wendet man den Blick vom fernen Sonnenuntergang auf das knietiefe Wasser zu seinen Füßen, sieht man häufig kleine schwarze Dreiecke vorbeiziehen, es wimmelt nur so von Haien, allerdings harmlosen Schwarzspitzen Riffhaien, die hier jeden Abend zu Bett gehen… Und morgen wird es wieder spannend, versprochen!

Silvester in Papeete?

Viele Menschen sind es nicht, die zwei mal Silvester feiern können, denn über die Datumsgrenze gibt es kaum Flugverbindungen, da hatten wir uns was eingebildet, an Neujahr von Auckland nach Papeete zu fliegen. Aber… Die Hauptstadt französisch Polynesiens auf der Insel Tahiti ist am Silvesterabend und am Neujahrstag komplett geschlossen. Wir sind weite Wege gegangen, an der Hafenpromenade entlang in das Zentrum, aber außer Obdachlosen war niemand auf der Straße. Alle Läden, Restaurants und Bars, sofern es diese überhaupt gibt, waren zu. Eine einzige Silvesterparty auf dem Hauptplatz der Hauptstadt ist eine geschlossene Veranstaltung, kein Einlass, wenn man nicht auf der Liste steht und entsprechend gekleidet ist. Zum Glück haben wir am Abend in einem Supermarkt noch ein Baguette, etwas Käse, Salami und Tomaten ergattert. Sonst hätten wir nix zu essen gehabt, denn auch das Hotel war in soweit geschlossen, als nur der Schlüssel zu unserem Zimmer auf dem Tresen lag – die scheinbar taubstummen Gäste verschwanden im Lauf des Abends von der Veranda zum Flughafen. Immerhin tauchte ein Schweizer Ehepaar auf, mit dem man sich unterhalten konnte, bis sie kurz vor Mitternacht ins Bett mussten. Im etwas entfernten Stadtzentrum konnte man dann eine Handvoll Raketen erahnen, vermutlich von der Party. Wahrscheinlich hat der Frust darüber, die letzten auf der Welt zu sein, die das neue Jahr begrüßen, zu einer trotzigen, selbst gewählten Ausgangssperre geführt. In weiser Voraussicht hatte ich die letzten NZ$ am Flughafen in Auckland in eine Flasche Rotwein investiert, aber die Menge Alkohol hat nicht gereicht, über das Elend hinwegzusehen. Immerhin kann es im neuen Jahr nur besser werden, morgen geht es weiter nach Rangiroa.

Silvester in Papeete, finster

Was macht der Beutelteufel an Silvester?

Auckland ist eine einzige Baustelle, die Verkäufer von mobilen Gitterzäunen müssen ein Vermögen gemacht haben. Nicht nur wird eine neue U-Bahn Linie gebaut, auch zahlreiche Hochhäuser sind im Bau und aufgrund der Enge hier sind dann die Straßen gesperrt und selbst als Fußgänger hat man seine liebe Mühe durch die Gitterstäbe zu finden. Gleiches gilt für den Zoo in Auckland, den wir heute besucht haben, weil er als besondere Rarität den Tasmanischen Beutelteufel halten darf. Aber auch der Zoo ist voller Gitterstäbe (das sei ja normal, könnte man meinen) aber die Gitter sperren nur die Baustelle ab, die 2/3 der Zoofläche bedeckt hält. Nicht betroffen ist die Abteilung Australien und Neuseeland. Anfangs suchen wir im vermeintlich leeren Gehege und finden etwas braunes unter einen Grasbüschel, was sich manchmal grunzend um sich selbst dreht, aber nicht heraus kommen will. Umso mehr Spaß haben wir im Gehege gegenüber, wo einer der Teufel sehr aktiv ist. Er ist vollständig fokussiert darauf, die Gitterstäbe zu dem Nachbargehege durchbeißen zu wollen. Man ahnt, dass das in diesem Jahr nix mehr wird, aber um sein Gebiss muss man sich ernsthaft Sorgen machen. Er kann ja sehr süß schauen, aber man soll sich nicht täuschen lassen, seinen Namen hat er durchaus zurecht! Genauso viel Glück haben wir im Kiwi-Haus, welches natürlich finster ist, aber zu unserer Freude vollkommen leer. Und nach ein bisschen Geduld kommt er mit seinem Schnabel direkt ans Fenster, stochert mit seinem langen Schnabel im lockeren Boden herum und klopft auch mal an die Scheibe, um den Foto zu begrüßen – so nah kommt man ihm natürlich niemals in freier Wildbahn.

Wir gönnen uns ein drei Gänge Menu bei Le Chef, lecker, aber nicht ganz das Niveau, was man beim Franzosen erwarten kann. Auf dem Heimweg sehen wir die Queen Elisabeth, sie beginnt das neue Jahr im Hafen von Auckland. Wir allerdings gehen auf unseren grandiosen Balkon im 17. Stock und sind gespannt, was um Mitternacht passieren wird… Und die letzten 10 Sekunden zählen Tausende lautstark herunter und dann zündet fast direkt neben unserem Balkon das spektakuläre Feuerwerk auf dem Fernsehturm. Das wird ein unvergessliches Neujahr.

Bußfahrt nach Auckland

Für den letzten Abschnitt unserer Neuseeland-Rundreise zurück nach Auckland hat Susi zwei Plätze im Intercity Bus gebucht (vergleichbar mit Flixbus). Der Bus kommt eine Stunde zu spät, die Fahrerin, im Rentenalter, ist genervt, denn die 5 Fahrgäste, die in Waitomo in den fast voll besetzten Bus drängen, haben sie zu einem Umweg auf ihrer Tour genötigt. Außerdem leidet sie unter einer heftigen Heuschnupfen-Attacke. Im Laufe der Fahrt, hören wir aus einem Gespräch heraus, dass sie bereits den zweiten Tag in Folge 14 Stunden fährt! Wegen der Verspätung drohen andere Fahrgäste ihren Anschluss zu verpassen, die Fahrerin telefoniert länger mit der Zentrale, um den anderen Bus aufzuhalten. In der Hektik würgt sie mehrfach den Motor ab, findet den ersten Gang nicht, flucht bei laufendem Mikro herum und verfährt sich schließlich in Hamilton so, dass eine Mitreisende mit Maps Me und GPS die Fahrerin wieder auf den Weg lotsen muss. Auf der Autobahn eiert der Bus im Wind auf der mittleren Spur zwischen rechts- und links überholenden Fahrzeugen hin und her. Jegliche Kritik an meinen Fahrleistungen der letzten Wochen wird stillschweigend zurückgenommen… Wir kommen unversehrt in Auckland an und laufen zu unserem Appartement im 17. Stock, welch gigantischer Ausblick auf den Hafen – Sylvester kann kommen.

Mehr Glühwürmchen, Wetas und ein toter Moa

Heute haben wir zwei Höhlen besucht, die sich in Privatbesitz befinden, in einer kleinen Gruppe, mit einem Maori-Führer, der auf der Fahrt ins Hinterland einige Geschichten ‚aus dem Nähkästchen‘ erzählt hat. Besonders die Erläuterungen zur Forstwirtschaft waren interessant, die Pinien wachsen hier dreimal so schnell (like mushrooms) wie in Kalifornien, wo sie beheimatet sind. Nach 25 Jahren ist so ein Baum reif zum Schlagen und ich hätte sie auf 80-100 Jahre geschätzt. Die Grundbesitzer haben von Schaf- auf Baumzucht umgestellt, die Bauern auf Rinderhaltung und Milchwirtschaft. Die Gegend ist für Tierhaltung gefährlich, in der Trichterlandschaft gibt es zahlreiche Löcher, die 20 oder mehr Meter hinab in die Höhlen führen. Zur Sicherheit sind die Löcher mit Bäumen umpflanzt, aber immer neue Senkungen tun sich auf.

Die Höhlen sind kleiner als die von gestern, aber nicht weniger spannend, besonders weil wir viel Zeit bekommen um die Augen vollständig an die absolute Dunkelheit zu gewöhnen. Dann sieht man auch, wie sich die Glühwürmchen in dem Wasserlauf der Höhle spiegeln, den wir ganz langsam durchgleiten und erst am Ende der Tour dürfen die Fotos ausgepackt werden. Die Fangfäden glänzen im fahlen Licht der Würmer, die die Decke und alle überhängenden Felsen der Höhle dicht besiedelt haben. 9 Monate dauert die ‚Wurmphase‘, ein paar Wochen die Verpuppung und nur 2-3 Tage leben die Fliegen um sich zu paaren, alles in der Dunkelheit. Nachts kommen Insekten in die Höhle und verfangen sich in den klebrigen Fäden, die die Würmer zahlreich um sich herum ausgehängt haben.

In der Nähe der Höhleneingänge leben die Wetas, riesige Grillen, an den Wänden versteckt. Das besondere Highlight der Spirit Cave ist das Skelett eines Moas, in die Höhle gefallen vor mehr als 600 Jahren. Denn vor 600 Jahren sind die Moas, riesige flugunfähige Laufvögel, in kürzester Zeit durch die Maori ausgerottet worden, als diese Neuseeland als erste Menschen besiedelt haben.

Und vor der Höhle lag im flachen Wasser des Bachs ein Streichel-Aal mit ganz weicher Haut, der nach der Streicheleinheit erwartungsfroh und hungrig den Kopf aus dem Wasser streckte – leider vergeblich, da ich wieder mal kein Aalfutter einstecken hatte.

Die funkelnden Höhlen von Waitomo

In der hügeligen Karstlandschaft rund um Waitomo haben sich hunderte Höhlen gebildet, einige davon sind zugänglich und haben Spektakuläres zu bieten. Die berühmteste Höhle ist die Glühwürmchen Höhle in Waitomo selbst. Wenn die japanischen Touristen nur drei Tage Zeit haben für Neuseeland, hier kommen sie vorbei. Wir haben zwei Tage, aber nur für Waitomo und sehen uns heute die drei Höhlen Aranui, Ruakuri und die Glühwürmchen Höhle an. Aranui und Ruakuri sind weniger überlaufen und man darf Fotos machen. Die besonders filigranen Bereiche sind mit Sensoren geschützt bzw. ‚hinter Gitter‘, das schadet dem Gesamteindruck aber nicht. Wir verbringen insgesamt fast 4 Stunden unter Tage. Die Stalagtiten, Stalagmiten, Vorhänge und was sonst noch alles an Figuren mit Namen versehen wurde sind zauberhaft schön aber das absolut unübertroffene Highlight ist die Fahrt in einem Blechkahn über den komplett finsteren unterirdischen Fluss, an dessen Decke Tausende der Glühwürmchen ihre leuchtenden Fangfäden herabhängen lassen und eine Szenerie erschaffen, die atemberaubend unwirklich erscheint. Tatsächlich gelingt es, dass alle Mitfahrer absolute Ruhe wahren und so genießt man die Fahrt bei der sich das Boot mehrfach dreht, bis man die Orientierung verliert und erst wiedergewinnt als der Ausgang des Flusses einen Lichtschimmer in die Höhle wirft. Das Staunen über dieses Wunder der Natur wirkt noch lange nach.

Mit Zug und Fähre zurück auf die Nordinsel

Von Christchurch nach Picton sind es fast 400 sehr gemütliche Kilometer im Coastal Pacific Express von Kiwi Rail, müsste man nicht schon um halb 7 am Bahnhof sein. Von Picton nach Wellington setzt die Interislander Fähre über und sein Gepäck muss man erst in Wellington wieder selber tragen. Die Fahrt geht entlang der Ostküste, meist am Meer entlang und wir sehen Delphine, Seebären und einige Neopren-Robben auf ihren Plastikbrettern aus den Panoramafenstern. Aber besonders drollig sind die Schafe, die von dem lauten Zug wie mit einem imaginären Schafspflug beiseite geräumt werden. Aber natürlich rennen sie selber, die Deppen. Die Fahrt geht am nächsten Tag nochmal 500 Km weiter von Wellington nach Norden, unser Ziel sind die berühmten Glühwürmchen Höhlen in Waitomo. Das Wetter ist phantastisch und wir erleben die Landschaft, die wir auf dem Weg nach Süden nur regenverhangen gesehen haben ganz anders. Eine Erwähnung wert ist die Zugbegleiterin, die am Anfang der Reise bestimmt ein Viertel Stunde lang über Lautsprecher auf jedes Detail hinweist, von der elektrischen Sitzheizung über die Funktion der Notbremse sowie die Gefahren, die durch heiße Kaffeebecher ausgehen, wenn man sie ohne Deckel herum trägt. Sie hat einen scharfen Blick und kennt ihre Schäfchen im Zug genau, hat sie doch vorher am Schalter beim Check-In die Boardkarten verteilt. Der Zug ist bis auf den letzten Platz besetzt und steigt wer aus, werden die neue Fahrgäste auf den freigewordenen Plätzen treffsicher von der Dame persönlich instruiert – das volle Programm.

Weihnachten in Christchurch

An Heiligabend haben wir in einem kleinen Fischrestaurant am Hafen von Lyttleton vorzüglich gespeist und zwar im Freien in der Sonne sitzend, die so um halb 9 hinter den Hügeln versank. Dann sind wir für den letzten Gang in die warme Stube. Der Rosé war exzellent und da wir unseren Camper schon abgegeben hatten (mit 2498 gefahrenen Km) konnten wir uns eine ganze Flasche schmecken lassen. Für den Rückweg nach Christchurch haben wir den Bus dann ganz für uns allein gehabt.

Am Weihnachtstag ist in Christchurch nicht viel los, aber die historische Straßenbahn ist gefahren und so haben wir ein geöffnetes Café gefunden (zum Glück arbeiten die Chinesen und Inder ohne Gram an Weihnachten) und uns den botanischen Garten angesehen,  aus dem besonders die zahlreichen, üppigen bis gewaltigen Bäume in Erinnerung bleiben. Christchurch ist auch 8 Jahre nach dem verheerenden Erdbeben noch sichtbar gezeichnet von der umfassenden Zerstörung, viele Grundstücke in bester Lage sind nur als Parkplatz genutzt und etliche Gebäude sind immer noch notdürftig abgestützt, aber nicht benutzbar. Die Kathedrale ist ein eingezäunter Trümmerhaufen, als wäre es letzte Woche erst passiert.

Neuseelands Vögel Sammlung

Die zahlreichen, oft endemischen Arten auf Neuseeland habe ich versucht abzulichten. Leider sind die Vögel aber selten geneigt, für ein gutes Portrait still zu sitzen und wenn, dann ausgiebig im Schatten hinter irgendwelchen Ästen, die den Autofokus verwirren. Manche sind gar ausgesprochen zappelig wie der Fantail (frei übersetzt Fächerschwanzmeise). Kiwi und Zwergpinguine hätte ich gerne fotografiert, was aber im Dunkeln, ohne die Vögel mit dem Blitz zu verstören schwer möglich ist.

Der Schutz der gefährdeten Arten wird in Neuseeland sehr ernst genommen, das treibt bisweilen etwas groteske Blüten. So hat eine Schwarzschnabel-Möve diese Jahr beschlossen, ihr Nest in einer der abgesoffenen Erdbeben-Ruinen in Zentrum von Christchurch zu errichten. Das fanden dann 300 Artgenossen eine gute Idee und nun steht die Mövenkolonie unter Schutz, das Grundstück ist eingezäunt und der Besitzer kann nur hoffen, dass es sich die Möven irgendwann anders überlegen.

Von Milford Sound nach Christchurch

sind es 900 mühsame Kilometer! Die erste Etappe geht nach Queenstown, dem Mekka der Adrenalinjunkies. Bungeejumping, Paragliding, Fallschirmspringen, Heli-Biking, Speedboat, nichts was es hier nicht gäbe. Wir bescheiden uns mit einer Seilbahnfahrt auf den Hausberg, der mit einer Sommerrodelbahn aufwartet, bedient von einem kurzen Sessellift. Die Rodelbahn auf gummibereiften Karts ist nicht übermäßig anspruchsvoll, trotzdem bekommt man vor der ersten Fahrt ein Sicherheitstraining, dessen Bestehen mit einem Stempel auf dem Handrücken dokumentiert wird. Ab dann darf man ‚unkontrolliert‘ fahren. Die Schau sind eine Busladung indischer Touristen, nebst zahlreichen Chinesen, von denen wohl einige noch nie Sessellift gefahren sind. Eigentlich wollten wir einen Hubschrauberflug zu den Gletschern der Südalpen machen, aber wegen zu viel Wind wurde der leider abgesagt (nach unseren Erfahrungen mit dem typischen Wetter hier müssten die neuseeländischen Hubschrauber-Firmen längst Pleite sein).  Die zweite Etappe geht an den Lake Tekapo, einem Stausee, der von den Gletschern gespeist wird und deswegen unverschämt türkis leuchtet, wenn die Sonne scheint (das tut sie heute tatsächlich). Der Weg durch die Südinsel quert unbesiedelte, großartige Landschaften amerikanischer Ausmaße. In der Ferne erheben sich die weiß verschneiten Berggipfel um den Mount Cook, dem höchsten Berg Neuseelands. Hie und da ein paar Schafe und Kühe auf den kargen Weiden. Überhaupt wächst hier nicht viel außer Grasbüscheln und ein paar Sträuchern, wunderschön sind aber große Flächen mit blühenden Lupinen. Am Lake Tekapo gibt es nur einen Campingplatz der hässlichen Sorte, aber wir machen das beste daraus und fahren zum Sonnenuntergang an das Seeufer, um dort unser Abendessen zu bereiten. Die Gegend ist zum Sternegucken besonders geeignet, da es wenig Lichtverschmutzung und oft einen klaren Himmel gibt. Das Teleskop auf dem Hügel neben dem Campingplatz wird entsprechend vermarktet, aber zu Preisen, dass man heulen muss und dann natürlich keine Sterne sieht. Also gucken wir so in den Himmel und sehen ganz für umsonst, dass der Orion auf der Südhalbkugel auf dem Kopf steht. Die dritte Etappe in die Nähe von Christchurch ist ereignisarm und windig aber am Ende wartet einer er schönsten Campingplätze dieser Reise auf uns in der Duvauchelle Bay – bestes Wetter, keine der üblichen Plagen wie Wind, Sandfliegen, bettelnde Vögel, Lärm, etc. sondern ein sagenhaft schönes, unverstelltes Panorama auf die Bucht und die Hügel dahinter.

Queenstown