Durch die Südalpen Neuseelands

Hinter dem Arthurpass geht es hinab in die endlos weiten Täler der Südalpen. Anders als in unseren Alpen sind hier die Flüsse nicht in ein künstliches Bett gezwängt, sondern haben und nehmen sich allen Platz zum mäandern. Die Berge sind kahl und haben kaum felsige Partien, eher große Schotterhänge. Der Wind treibt die Wolken in hohem Tempo vor sich her, Föhnsturm würde es bei uns heißen, denn hinter dem Pass regnet es nicht mehr und die Sonne kommt immer öfter durch. Die Flussläufe leuchten beeindruckend blau, wenn die Sonne scheint und sie nicht gerade Hochwasser führen. Entlang der Straße gibt es ein paar wenige Farmen mit Rindern und Schafen aber der Gesamteindruck ist doch die unberührte, großartige Weite. Am Weg liegen noch die Castle Rocks, Kalksteinfelsen, die von den häufigen Stürmen bizarr geschliffen wurden. Als wir aus den Bergen ins Flachland kommen, bläst der Wind wie toll von hinten und die Schüssel fährt wie der Teufel. Dann aber müssen wir leider rechts abbiegen und das Wohnmobil die letzten Kilometer ins Ziel segeln.

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