Westküste: Paparoa-Nationalpark

Hier gibt es wunderschöne, unberührte Küsten mit steil aufragenden Felsformationen, Wälder mit den südlichsten Palmen der Welt, Höhlen in der Karstlandschaft, steile Klippen und Strände mit feinstem Kies. Außerdem einen wirklich schönen Campingplatz mit Stellplätzen am Meer. Nach 260 km Fahrt mit ständig überhöhtem Tempo (also mehr als 60 km/h) eine willkommene Entspannung. Aber der Reihe nach…

An diesem Strand haben die Wellen ganze Arbeit geleistet und sehr attraktive Überhänge, Höhlen und viel feinen Kies produziert und ein Wasserfall ist bestens als (leider nur kalte) Dusche geeignet.

In der Höhle unweit des Campingplatzes verbirgt sich eine magische Überraschung: Nachts, also wenn es in der Höhle wirklich finster ist leuchten an der Decke hunderte winzige Punkte wie ein Sternenhimmel auf. Das sind kleine ‚Würmchen‘, vielleicht 2 cm lang und kaum dicker als ein Haar, deren eines Ende (das hintere) fluoresziert. Tatsächlich handelt es sich um die Larven einer Mücke, die ein feines Netz spinnen, in das sie andere Insekten mit ihrem Leuchten hineinlocken.

Ein paar Kilometer weiter sind die Pancake Rocks einen kurzen Spaziergang von der Straße entfernt. Das Kalkgestein ist wirklich wie ein Stapel Pfannkuchen geschichtet und oben drauf sitzen die kleinen Seeschwalben und plärren lauthals um von den Eltern gefüttert zu werden. Ständig sieht man die Alten mit kleinen Fischen im Schnabel herumkurven, um den hungrigen Artgenossen zu entkommen und die Beute an die eigenen Jungen zu verfüttern. Unten donnert die Brandung in verschiedenen Löchern gegen den Fels und jagt dabei die Gischt in die Luft. Und dann sind da auch noch die Seebären, die völlig erschöpft vom vielen Rumliegen alle Flossen von sich strecken.

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