Endlich schönes Wetter! Nach einer Woche Sturm und Regen scheint jetzt eine Phase stabileren Wetters anzubrechen. Der Abel Tasman Nationalpark ist einer der begehrtesten Ziele in Neuseeland. Man kann ihn nur mit dem Schiff bzw. zu Fuß erkunden – die Wanderwege verlaufen teilweise so dicht am Meer, dass sie nur bei Ebbe begehbar sind, entsprechend muss man planen oder größere Umwege in Kauf nehmen. Wir machen aber nur einen Tagesausflug mit dem Wassertaxi und lassen uns in einer der Buchten aussetzen. Am Nachmittag kommt das Boot wieder vorbei und sammelt die vielen Robinsons wieder ein. Auf dem Weg mit dem Boot kommen wir an einer Insel mit Seehunden vorbei, die alle faul in der Sonne dösen. Eine weitere Attraktion auf der Fahrt ist der Felsen ‚Split Apple‘, der im Meer an einen zerteilten Apfel erinnert (oder zur Zerschlagung von Apple auffordert?)
Der Abel Tasman Park besteht aus vielen unberührten, wunderschönen Buchten mit Sandstränden, eingerahmt von Granitfelsen. Der Sand ist durch die Mineralien gelb bis ocker gefärbt sind. Aber auch die Bäche und kleinen Flüsse sind in diesem Farbton. Die Hügel hinter den Buchten sind dicht bewaldet. Weil Susi noch einen lädierten Fuß von der Tongariro Tour hat, machen wir nur eine kleine Runde zu dem Cleopatra Pool, der eigentlich ein Bach mit einigen Gumpen und großen rund geschliffenen Granitbrocken ist, fast wie daheim, aber trotzdem schön.








