Auckland ist eine einzige Baustelle, die Verkäufer von mobilen Gitterzäunen müssen ein Vermögen gemacht haben. Nicht nur wird eine neue U-Bahn Linie gebaut, auch zahlreiche Hochhäuser sind im Bau und aufgrund der Enge hier sind dann die Straßen gesperrt und selbst als Fußgänger hat man seine liebe Mühe durch die Gitterstäbe zu finden. Gleiches gilt für den Zoo in Auckland, den wir heute besucht haben, weil er als besondere Rarität den Tasmanischen Beutelteufel halten darf. Aber auch der Zoo ist voller Gitterstäbe (das sei ja normal, könnte man meinen) aber die Gitter sperren nur die Baustelle ab, die 2/3 der Zoofläche bedeckt hält. Nicht betroffen ist die Abteilung Australien und Neuseeland. Anfangs suchen wir im vermeintlich leeren Gehege und finden etwas braunes unter einen Grasbüschel, was sich manchmal grunzend um sich selbst dreht, aber nicht heraus kommen will. Umso mehr Spaß haben wir im Gehege gegenüber, wo einer der Teufel sehr aktiv ist. Er ist vollständig fokussiert darauf, die Gitterstäbe zu dem Nachbargehege durchbeißen zu wollen. Man ahnt, dass das in diesem Jahr nix mehr wird, aber um sein Gebiss muss man sich ernsthaft Sorgen machen. Er kann ja sehr süß schauen, aber man soll sich nicht täuschen lassen, seinen Namen hat er durchaus zurecht! Genauso viel Glück haben wir im Kiwi-Haus, welches natürlich finster ist, aber zu unserer Freude vollkommen leer. Und nach ein bisschen Geduld kommt er mit seinem Schnabel direkt ans Fenster, stochert mit seinem langen Schnabel im lockeren Boden herum und klopft auch mal an die Scheibe, um den Foto zu begrüßen – so nah kommt man ihm natürlich niemals in freier Wildbahn.
Wir gönnen uns ein drei Gänge Menu bei Le Chef, lecker, aber nicht ganz das Niveau, was man beim Franzosen erwarten kann. Auf dem Heimweg sehen wir die Queen Elisabeth, sie beginnt das neue Jahr im Hafen von Auckland. Wir allerdings gehen auf unseren grandiosen Balkon im 17. Stock und sind gespannt, was um Mitternacht passieren wird… Und die letzten 10 Sekunden zählen Tausende lautstark herunter und dann zündet fast direkt neben unserem Balkon das spektakuläre Feuerwerk auf dem Fernsehturm. Das wird ein unvergessliches Neujahr.



























































