Nach dem Über-Wasser-Bungalow sind wir auf Huahine in eine sehr einfache Hütte, eigentlich ein Bretterverschlag, umgezogen. Aber die Wirtin Manolo war ausgesprochen nett und hilfsbereit. So haben wir – very local – den Yacht Club in Fare besucht, das einzige, aber gut geführte, Restaurant/Kneipe in dem Ort, Freitag Abends mit Live Band und Tanz. Nur leider war die Musik… Schwamm drüber. Außerdem war der Abend getrübt von einem Rückfall und Susi musste Tags drauf den ‚Medicin‘ besuchen, der aber besser war, als das äußere Erscheinungsbild der Praxis vermuten ließ.
Hua Hine bedeutet in der Landessprache Sex und Frau, wie immer das dann zu kombinieren ist. Jedenfalls wurde wir darauf hingewiesen, dass das Profil der Insel offensichtlich eine liegende Hochschwangere darstellt und daraus ergebe sich dann eben der Name.

Am Nachmittag bin ich mit dem Fahrrad um die Schwangere gefahren, das waren zwar nur 25 Km, aber Hallo, der Bauch war ganz schön steil:

Von oben wurde die Mühe des steilen Anstiegs mit dem Blick (auf den Fruchtwasser See?) belohnt. Weitere interessante Anblicke zur Entstehungsgeschichte der Insel kamen nach der Abfahrt in Sicht.
Anders als Bora Bora ist Huahine sehr gepflegt, mit vielen schönen Gärten und üppigen tropischen Wäldern, eine viel schönere Insel, wenn man mal von der Lagune absieht.


