Coromandel Halbinsel

Ein ganzer Fahrtag war es von der Bay of Islands zu unserem nächsten Ziel nach Coromandel. Neuseeland ist nicht nur größer als gedacht auch die Straßen folgen jeder Laune der Geographie ganz exakt. Und da es viele Hügel und Berge gibt, fährt man nicht nur langsamer sondern auch noch sehr indirekt seinem Ziel entgegen. Auf Coromandel gibt es als wesentliche Attraktionen den Hot Water Beach und die Cathedral Cove. Unweit des Hot Water Beach finden wir einen ganz passablen Campingplatz, allerdings ohne besonderen Charme, aber unser Platz liegt ganz nett direkt an einer enorm hohen Bambushecke, der neue Trieb wächst 10cm am Tag, nachgemessen.

Am Hot Water Beach kommt ca. 60° heißes Wasser aus dem Untergrund. Bei Ebbe kann man sich mit einem ausgeliehenen Spaten eine kleine Badewanne graben, die sich sogleich ganz von selbst mit warmem Wasser füllt. Je nach Lage ist es heißer oder kühler. Wenn man sich schön aufgewärmt hat, ist der Weg in die Brandung zum Abkühlen bei 17° nicht weit. Den Spaß teilt man sich aber mit Dutzenden anderen Badegästen, aber der Strand ist groß und anders als bei den Möven gibt es kein Geschrei um die besten Plätze.

Am Nachmittag fahren wir wenige Kilometer zur Cathedral Cove, zwei Buchten mit wunderschönen fast weißen Felsformationen, verbunden durch eine tatsächlich Kirchen-artigen monumentalen Durchbruch im Felsen. Allerdings sind die Buchten vom Parkplatz in einer guten Stunde über einige An- und Abstiege zu erwandern, auch hier sind wir keineswegs die einzigen – der Strand ist aber groß genug für alle.

Spät sind wir am Campingplatz zurück und bereiten uns zum testen für unseren Great Walk eine dehydrierte Fertigmahlzeit in einer Aluminiumtasche zu, geschmacklich durchaus ansprechend, aber ob man nach einem anstrengenden Wandertag zu zweit aus so einem Beutel satt wird?

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