Manchmal wünsche ich mir, es wäre Sonntag und ich dürfte ruhen, wie es in der Bibel steht. Stattdessen wird TÄGLICH ein neues Programm nicht zur Diskussion gestellt. Gerade in Kyoto gibt es viel zu sehen und ein halbes Jahr ist schnell um, da muss man sich schon sputen. Selten sind wir also schon nach 12 Stunden wieder im Hotel. Dazu muss man wissen, dass es im September in Japan tagsüber immer noch 30° warm wird und die umherziehenden Taifune die Luftfeuchte mühelos über 90% halten. So kann man sich glücklich schätzen, wenn kurze Verbindungsfahrten im klimatisierten Bus mit einem freien Sitzplatz erfolgen können.
Kyoto ist wieder oder immer noch das gleiche Häusermeer, jedoch sind hier ungewöhnlich viele Tempel eingestreut. Typischerweise einige dutzend bis hunderte Meter erhöht, was die 12 Stunden Marsch noch mit mindestens 2000 Treppenstufen aufpeppt. Aber die Aussicht lohnt sich und die Tempel sind nun wirklich sehenswert (finden übrigens auch die anderen 10.000, die aber mit Bussen hergebracht werden).
Auch die Gärten, in denen sich die Tempel befinden sind immer sehenswert







