Die Gärten in Japan sind von besonderem Zauber. Die strengen Zen Gärten sind nur mit Kies und Felsen gestaltet, Pflanzen treten in den Hintergrund. Der ebene, schön gefurchte Kies symbolisiert das Meer mit seinen Wellen, aus denen sich Fels-Inseln erheben, wie eine ‚Bonsai-Welt‘. Ein besonderes Beispiel ist der Garten des Kongobu-Ji Tempels, Teil des ältesten Klosters in dem bedeutendem Wallfahrtsort Koyasan in den Bergen südlich von Osaka:


Eine andere Form der japanischen Gärten setzt auf Wasser und Moos als gestaltendes Element. Bäume, meist Kiefern, Zedern oder Zypressen werden stark geformt als Solitäre platziert. Natürlich darf auch der kleinblättrige Ahorn nicht fehlen. In den Teichen tummeln sich Koi Karpfen und den Hintergrund bildet oft ein dichter Wald um den Garten abzuschirmen und als in sich abgeschlossene Welt erscheinen zu lassen. Oft bildet das Zentrum des Gartens ein Teehaus oder ein Tempel.
Diese Gärten werden intensiv gepflegt, besonders die Bäume werden aufwändig in die gewünschte (krumme) Form gebracht und müssen regelmäßig zum Nadelschneiden.




