An Heiligabend haben wir in einem kleinen Fischrestaurant am Hafen von Lyttleton vorzüglich gespeist und zwar im Freien in der Sonne sitzend, die so um halb 9 hinter den Hügeln versank. Dann sind wir für den letzten Gang in die warme Stube. Der Rosé war exzellent und da wir unseren Camper schon abgegeben hatten (mit 2498 gefahrenen Km) konnten wir uns eine ganze Flasche schmecken lassen. Für den Rückweg nach Christchurch haben wir den Bus dann ganz für uns allein gehabt.

Am Weihnachtstag ist in Christchurch nicht viel los, aber die historische Straßenbahn ist gefahren und so haben wir ein geöffnetes Café gefunden (zum Glück arbeiten die Chinesen und Inder ohne Gram an Weihnachten) und uns den botanischen Garten angesehen, aus dem besonders die zahlreichen, üppigen bis gewaltigen Bäume in Erinnerung bleiben. Christchurch ist auch 8 Jahre nach dem verheerenden Erdbeben noch sichtbar gezeichnet von der umfassenden Zerstörung, viele Grundstücke in bester Lage sind nur als Parkplatz genutzt und etliche Gebäude sind immer noch notdürftig abgestützt, aber nicht benutzbar. Die Kathedrale ist ein eingezäunter Trümmerhaufen, als wäre es letzte Woche erst passiert.


