Japan



Die Blog-Beiträge zu den einzelnen Orte, die wir besucht haben sind über das Menü erreichbar. Es gibt noch eine Sammel Kategorie ‚Dies und das in Japan‘ in der ich allgemeine Erlebnisse, die sich nicht auf einen Ort beziehen aufgeschrieben habe. Hier unten sind noch ein paar ‚Einzeiler‘ zu Eindrücken in Japan:

  • Alles ist perfekt organisiert, schnell, pünktlichst, geregelt und sehr sauber
  • Die Regeln sind streng (und konsequent zu befolgen), z.B. Schuhe ausziehen und gegen bereitgestellte Schlappen tauschen, wo der Holzboden beginnt; Schlappen ausziehen wo die Tatami-Matten beginnen. Schlappen gegen Kloschlappen im Klo tauschen, obwohl man mangels Platz keinen Schritt gehen kann.
  • Die Japaner sind sehr sehr höflich und zuvorkommend, auf gar keinen Fall sind sie aufdringlich
  • Gleichzeitig sind sie ziemlich unflexibel, was Abweichungen angeht, z.B. Einchecken im Hotel um 14:55, denn eingecheckt wird in Japan um 15:00, evtl. auch noch danach.
  • Wir bekommen nicht selten eine gratis Dienstleistung oder eine Kleinigkeit, z.B. Essen geschenkt
  • Es gibt überall eine öffentliche kostenlose Toilette, aber…
  • Die Bedienung der Toiletten ist komplex und setzt die Beherrschung des Japanischen voraus. Sonst kann es passieren, dass der Spülknopf mit dem Notruf verwechselt wird oder gar mit der Notbremse. Harmloser ist eine Verwechslung mit der Po-Brause oder dem Klobrillensitzheizungs-Aufheizrampengradientenoffset. Zum Glück sind viele Örtchen auch durch Sensoren vollautomatisiert.
  • Tsunami-, Erdbeben- und Taifun- Warnungen und Verhaltenshinweise sind allgegenwärtig
  • Trinkgeld ist nicht üblich
  • Das Leitungswasser kann man trinken
  • Sitzgelegenheiten sind rar, die Japaner brauchen sie schlicht nicht
  • Nach einem Bad im Onsen, immer schön nach Geschlechtern getrennt, schläft man perfekt
  • Der Tag ist früh zu Ende hier, außerhalb von Tokyo oder Osaka ist es nicht ganz leicht nach 20:00 noch ein geöffnetes Restaurant zu finden. In kleineren Orten schließen die Restaurants früher als sie bei uns öffnen
  • Es gibt viele kleine Lokale, die tagsüber leckere Suppen und andere einfache Gerichte für wenig Geld anbieten; bestellen essen, zahlen, gehen. Im Schaufenster gibt es meist Plastikvarianten der Gerichte
  • Im 7eleven kostet der Salat soviel wie eine Suppe im Lokal
  • Haustiere sind sehr selten und wenn, dann winzig. Sie werden entweder an der kurzen Leine geführt, besser aber im Kinderwagen oder Tragetuch Gassi gefahren oder getragen
  • Verglichen mit der Einwohnerzahl ist die Zahl der Autos marginal, es gibt deswegen weder Staus noch öffentliche Parkplätze
  • GPS und MapsMe sind unerlässlich zur Orientierung, die unterirdischen Wege in den Bahnhöfen sind lückenlos ausgeschildert, manchmal findet man aber vor lauter Schildern den Weg nicht.
  • In Tokyo sind Nord und Süd, sowie Ost und West jeden Tag woanders
  • Starbucks ist omnipräsent und bietet für Cappuccino (wider jeden Vorurteils gegen amerikanische Ketten) das beste Preis/Leistungsverhältnis in ganz Japan
Der Sky Tree in Tokio mit 634 m Höhe der höchste freistehende Funkturm der Welt