{"id":370,"date":"2019-09-27T23:23:42","date_gmt":"2019-09-27T23:23:42","guid":{"rendered":"https:\/\/niko.lipkowitsch.de\/?p=370"},"modified":"2019-09-29T13:20:23","modified_gmt":"2019-09-29T13:20:23","slug":"einkaufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weltreise.lipkowitsch.de\/index.php\/2019\/09\/27\/einkaufen\/","title":{"rendered":"Einkaufen"},"content":{"rendered":"\n<p>Man muss sagen, es gibt auch einiges was nervt. Gut, man kann nicht erwarten, dass die Japaner ihr kunstvolles Gekritzel durch schn\u00f6de Buchstaben ersetzen, aber dass Google Translator dabei so vollst\u00e4ndig, umfassend, total versagt, die Zeichen zu \u00fcbersetzen, ist schon \u00fcberraschend &#8211; offenbar ist das Japanische der k\u00fcnstlichen Intelligenz eine Nummer zu gro\u00df. Das Problem dabei: Es gibt NICHTS zu kaufen, was nicht bis zur Unkenntlichkeit in mehrere Lagen Plastik eingeschwei\u00dft, gewickelt, gefaltet und geklebt ist. Der Inhalt bleibt also dem Leseunkundigen im wahrsten Sinne des Wortes verschlossen. Immerhin gibt es vereinzelt Bananen, \u00c4pfel und Trauben in transparentem Plastik, die kosten daf\u00fcr aber pro St\u00fcck soviel wie bei uns das Kilo. Ein v\u00f6lliges R\u00e4tsel bleibt dagegen die Sauberkeit der Stra\u00dfen und Pl\u00e4tze angesichts dieser Verpackungsorgie und der  gleichzeitigen Abwesenheit jeglicher M\u00fclleimer im \u00f6ffentlichen Raum.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-gallery columns-1 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"608\" height=\"410\" src=\"https:\/\/weltreise.lipkowitsch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/P1020531-2.jpg\" alt=\"\" data-id=\"403\" data-link=\"https:\/\/weltreise.lipkowitsch.de\/p1020531-2\/\" class=\"wp-image-403\" srcset=\"https:\/\/weltreise.lipkowitsch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/P1020531-2.jpg 608w, https:\/\/weltreise.lipkowitsch.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/P1020531-2-300x202.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 608px) 100vw, 608px\" \/><figcaption>Das P\u00e4ckchen Trauben 6\u20ac<\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Das absolute Highlight zum Thema Verpackung sind die sehr beliebten und \u00fcberall erh\u00e4ltlichen Reis-Dreiecks-Snacks (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Onigiri\">Onigiri<\/a>). In einer Handvoll Reis befindet sich ein wenig Fisch, Seetang, oder g\u00e4nzlich undefinierbare Geschmackszutat, eingewickelt in ein <a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Nori\">Nori<\/a>-Blatt. Trotz des meist fischigen Inhalts liegt das Haltbarkeitsdatum  4 Jahre in der Zukunft. V\u00f6llig ungenie\u00dfbar f\u00fcr die Japaner w\u00e4re es aber schon nach einem Tag, w\u00fcrde sich das knusprige Nori-Blatt mit der Feuchtigkeit des Reisb\u00e4llchens vollsaugen. Die einzige L\u00f6sung liegt in der Vollendung der Verpackungstechnik, die es (wenn man den Aufreissfaden korrekt nutzt) m\u00fchelos erlaubt, die Umverpackung gleichzeitig mit der Folie die zwischen Nori-Blatt und Reis liegt in einem Zug wie ein inverses Origami auseinander zu ziehen. Dann bleibt nichts an den Fingern kleben und die Gaumenfreuden werden nur noch von der Bewunderung japanischer Verpackungsk\u00fcnstler getoppt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man muss sagen, es gibt auch einiges was nervt. Gut, man kann nicht erwarten, dass die Japaner ihr kunstvolles Gekritzel durch schn\u00f6de Buchstaben ersetzen, aber dass Google Translator dabei so vollst\u00e4ndig, umfassend, total versagt, die Zeichen zu \u00fcbersetzen, ist schon \u00fcberraschend &#8211; offenbar ist das Japanische der k\u00fcnstlichen Intelligenz eine Nummer zu gro\u00df. 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