{"id":2539,"date":"2020-04-11T16:30:36","date_gmt":"2020-04-11T16:30:36","guid":{"rendered":"https:\/\/niko.lipkowitsch.de\/?p=2539"},"modified":"2020-04-17T14:28:33","modified_gmt":"2020-04-17T14:28:33","slug":"resuemee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weltreise.lipkowitsch.de\/index.php\/2020\/04\/11\/resuemee\/","title":{"rendered":"Res\u00fcmee"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"583\" src=\"https:\/\/weltreise.lipkowitsch.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Weltreise-passend-scaled-e1587020466575-1024x583.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2638\" srcset=\"https:\/\/weltreise.lipkowitsch.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Weltreise-passend-scaled-e1587020466575-1024x583.jpg 1024w, https:\/\/weltreise.lipkowitsch.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Weltreise-passend-scaled-e1587020466575-300x171.jpg 300w, https:\/\/weltreise.lipkowitsch.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Weltreise-passend-scaled-e1587020466575-768x437.jpg 768w, https:\/\/weltreise.lipkowitsch.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Weltreise-passend-scaled-e1587020466575-1536x874.jpg 1536w, https:\/\/weltreise.lipkowitsch.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Weltreise-passend-scaled-e1587020466575-2048x1166.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Gut, das Ende war ungl\u00fccklich gelaufen aber die zwei Wochen Geiselnahme in Peru sollen nicht das halbe Jahr zuvor dominieren. <\/p>\n\n\n\n<p>Was bleibt besonders in Erinnerung?<br><br>In <strong>Japan<\/strong>: Die h\u00f6flichen, hilfsbereiten und perfekt organisierten Menschen. Die unbeschreiblich schmackhaften und grandios verzierten Gerichte in den Ryokans. Die bezaubernden G\u00e4rten, die Onsen, der Shinkansen und Hiroshima.<br><br>Auf <strong>Vanuatu<\/strong>: Die besonders herzlichen und neugierigen Menschen. Die urgewaltigen Vulkane im Dschungel. Das Leben mit Sam und seiner Familie aus dem Wald von Ambrym. Die gl\u00fchenden Font\u00e4nen des Yasur und der Blick aus dem Bett auf das Gl\u00fchen der Wolken \u00fcber dem Krater. Kisal und seine Art, Mangos im Fahren zu verzehren.<br><br>Auf <strong>Fiji<\/strong>: Die Yasawa Inseln mit ihrem t\u00fcrkisfarbigen Lagunen und dem Katamaran. Die Vielfalt der Ressorts zum Entspannen, das Schnorcheln und besonders die Begegnung mit den Mantas.<br><br>Auf <strong>Samoa<\/strong>: Die Langsamkeit allen Lebens in der Hitze. Die offenen Fales mit den gepflegten Vorg\u00e4rten und die Kirchen, die die H\u00e4lfte aller Bauwerke ausmachen. Beeindruckende Lavak\u00fcsten mit den ber\u00fchmten Blowholes<br><br>Die absolute Unterschiedlichkeit aller Pazifik Inselstaaten<br><br><strong>Neuseeland<\/strong>, <strong>Nordinsel<\/strong>: Der schwierige Start mit Campingausr\u00fcstung und Zelt. Die m\u00e4chtigen Kauri B\u00e4ume und ihre Gef\u00e4hrdung durch einen Pilzbefall. Der knallgelbe Ginster \u00fcberall, die gl\u00fccklichen K\u00fche auf gr\u00fcnen Weiden ohne Stall. Kiwis sieht man nur im Zoo. Die vielf\u00e4ltigen vulkanischen Aktivit\u00e4ten rund um Rotorua, aber auch die \u00dcberregulierung und saftigen Eintrittsgelder. Die gewaltige Alpine Crossing Tour im Tongariro Nationalpark und der unglaubliche Sturm auf dem Red Crater. Die Gl\u00fchw\u00fcrmchen-H\u00f6hlen bei Waitomo geh\u00f6ren zu den Top 5 Erlebnissen der Reise!<br><strong>Neuseeland<\/strong>, <strong>S\u00fcdinsel<\/strong>: Camper schl\u00e4gt Zelt, besonders bei dem Wetter! Man darf \u00fcberall campen, nur nicht da, wo&#8217;s sch\u00f6n ist. Immer wieder sehr weite Strecken zu fahren, besonders unangenehm bei extremem Seitenwind. Die neugierig-aufdringlichen Keas, die eleganten Albatrosse und die putzigen Zwerg-Pinguine. Der Milford Sound bei optimalem Wetter. Weihnachten in der Sonne in Christchurch. Eine sehr entspannte Zugfahrt von Christchurch zur\u00fcck auf die Nordinsel.<br><br><strong>Franz\u00f6sisch Polynesien<\/strong>: Sylvester findet nicht statt. Alles schlie\u00dft werktags um 16:00, am Sonntag ist es schwer, etwas zu essen zu finden. Alle Touristen leben in Ressorts, die sie nicht verlassen. Tahiti wird \u00fcbersch\u00e4tzt. Der schmale Streifen Sand namens Rangiroa ist so absurd verloren und winzig in den endlosen Weiten des Pazifiks, dass es fast Beklemmung ausl\u00f6sen kann. Das Tauchen in dem unglaublich klaren Wasser und die blaue Lagune mit den Haien im knietiefen Wasser war einer der absoluten H\u00f6hepunkte der ganzen Reise.<br><br>Auf der <strong>Osterinsel<\/strong>: Hier tobt das (s\u00fcdamerikanische) Leben, Cocktails, Ceviche zum Reinlegen. Die Moai geh\u00f6ren zu den unergr\u00fcndlichsten und faszinierendsten Kunstobjekten dieser Welt. Weiter weg von allem geht kaum.<br><br><strong>Chile<\/strong>: Die Natur ist gewaltiger als fast alles, was wir bisher erlebt haben. Die Abwesenheit jeglicher (gef\u00e4hrlicher) Plagegeister ist eine gro\u00dfe Wohltat. Spanisch ist essentiell und schwieriger als Englisch, aber nach 2 Monaten geht es schon viel besser.<br><strong><strong>Patagonien<\/strong><\/strong>: Die Fahrt mit dem Expeditionsschiff Scorpios III in den Fjorden zu den Gletschern Patagoniens rangiert unter den Top 5 Erlebnissen der Weltreise ziemlich weit oben. Der Nationalpark Torre del Paine, der Perito Moreno Gletscher und die Wanderungen in El Chalten w\u00e4ren jeweils f\u00fcr sich eine Reise wert. <br>Die Gro\u00dfstadt <strong>Buenos Aires<\/strong> war eine tolle Abwechslung zwischen den Naturwundern Patagonien und Atacama. <br><strong>Atacama<\/strong>: Die Formen und Farben der W\u00fcste, die klare, d\u00fcnne Luft in der enormen H\u00f6he. Die Besteigung des 5600 m hohen Cerro Torre geschafft zu haben. Die Sterne, die Vicunas, die Flamingos. Unser wundersch\u00f6ner W\u00fcstenbungalow in San Pedro de Atacama. Hunderte Kreuze am Abgrund entlang der Panamericana auf der Busfahrt durch die W\u00fcste nach Peru.<br><br><strong>Peru<\/strong>: Die Kluft zwischen Arm und Reich ist beklemmend, gleich hinter der Grenze. F\u00fcr die Gourmets gibt&#8217;s kein Halten in Arequipa. Cusco liegt h\u00f6her als auf Dauer gesund ist. Ungl\u00e4ubiges Staunen \u00fcber die handwerklichen F\u00e4higkeiten der Inkas. Eine der spektakul\u00e4rsten Bahnstrecken der Welt f\u00fchrt nach Machu Picchu. Corona verwandelt Peru in atemberaubendem Tempo in einen Polizeistaat. Die Unf\u00e4higkeit der Deutschen Botschaft bei der Organisation der R\u00fcckholfl\u00fcge  ist nicht mehr zu toppen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gl\u00fcck<\/strong>:<br>Dem Taifun in Tokio um wenige Stunden entkommen<br>Den letzten Manta der Saison getroffen<br>Liegengelassenen Rucksack mit Foto und Tablett zur\u00fcck bekommen<br>Einen Platz auf der Scorpios III mit 50% Rabatt ergattert<br>Nicht vom Puma gefressen worden<br>Nur eine Woche durch Corona verloren<br>Nichts geklaut bekommen, nichts verloren<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pech<\/strong>:<br>Laptop kaputt &#8211; viel Zeit f\u00fcr die Reparatur investiert ohne Ergebnis<br>Zu viel Wind vereitelt einen Hubschrauberflug zu den Gletschern auf der S\u00fcdinsel Neuseelands<br>Zuviel Zeit bei \u00c4rzten verbracht<br>Machu Picchu nicht gesehen zu haben, einen Tag zu sp\u00e4t dran<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vermisst<\/strong>:<br>Analoge Reisef\u00fchrer zum Bl\u00e4ttern<br>Ein Fernglas<\/p>\n\n\n\n<p>Nach 202 Tagen zur\u00fcck ist es zuhause doch auch ganz nett, aber das liegt wesentlich an den Corona-Umst\u00e4nden &#8211; sonst w\u00e4re es wahrscheinlich ein Fall in ein ganz sch\u00f6n tiefes Loch gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind dankbar f\u00fcr das Erlebte und die Zeit, die wir so reichlich zusammen hatten, das war ein gro\u00dfes Privileg. <\/p>\n\n\n\n<p>   <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gut, das Ende war ungl\u00fccklich gelaufen aber die zwei Wochen Geiselnahme in Peru sollen nicht das halbe Jahr zuvor dominieren. Was bleibt besonders in Erinnerung? In Japan: Die h\u00f6flichen, hilfsbereiten und perfekt organisierten Menschen. Die unbeschreiblich schmackhaften und grandios verzierten Gerichte in den Ryokans. Die bezaubernden G\u00e4rten, die Onsen, der Shinkansen und Hiroshima. 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